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Aktuelles

Musical der 1. und 2. Klässler vom 26. April 2018

Von Astrid Arnold, Klassenlehrperson 1. Klasse
Bäuerin Beck hat genug! Sie möchte sich endlich einmal eine Auszeit gönnen und in die Ferien verreisen. Doch wie soll sie das mit all ihren Tieren anstellen? Sollen sie geschlachtet oder alleine zu Hause gelassen werden? Auf keinen Fall! Kurzerhand lädt sie Kuh, Pferd, Huhn, Hahn, Hund, Schaf, Ziege und Schwein in ihren Anhänger. Das Abenteuer kann losgehen.
Doch Bäuerin Beck und ihre Tiere sind nicht überall gerne gesehen. Einmal sind Hunde nicht erlaubt, an anderes Mal ist es schwierig, mit den grossen Tieren in den vierten Stock des Hotels zu gelangen.
Mit viel Einsatz und Herzblut haben die Erst- und Zweitklässler gesungen, gebastelt, getanzt und Theater gespielt. Das Musical war ein voller Erfolg. Bei den drei Aufführungen durften wir rund 250 Leute willkommen heissen. Herzlichen Dank an alle Kinder für ihr tolles Mitwirken und an alle, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben.

Musical "Bäuerin Beck fährt in die Ferien" der 1. & 2. Klässler

Stolze Eltern und glückliche Kinder

Von Angela Suter
Bäuerin Beck fährt weg - ein Musical der 1. und 2. Klasse von Unteriberg
Die 1. Klasse von Astrid Arnold und die 2. Klasse von Karl Birchler führten am Dienstag und am Donnerstag ein wunderbares Musical in der Aula der MPS Unteriberg auf. Das Thema Bauernhof begleitete sie schon länger in diversen Schulfächern und seit einer Woche nun intensiv als Vorbereitung auf die Auftritte.
as. Astrid Arnold war einige Tage vor dem Musical sehr nervös, konnte ihre Nervosität dann aber im Verlauf vom Dienstag ablegen: „Wir haben am Morgen den Auftritt mehrmals geprobt und die Kinder haben sich extrem gesteigert. Dadurch wurde ich ruhiger und meine Erwartungen wurden dann am Dienstagabend übertroffen!“
Auch für Karl Birchler, welcher die jungen Sänger musikalisch begleitete, war die Auftrittssituation neu: „Durch die Anordnung rund um das Publikum in der Aula war es für uns alle nicht ganz einfach. Wir konnten einander für die Einsätze ganz schlecht sehen - mit Publikum konnten wir natürlich nie üben!“ Doch es hat sehr gut geklappt und auch er war sehr zufrieden mit seinen Schützlingen.

Thema Bauernhof
Die Idee kam den beiden Lehrern nach einem Weiterbildungskurs bei der Autorin des Musicals Stephanie Jakobi-Murer im letzten Sommer. Das Thema hat die beiden überzeugt und Karl Birchler nahm einige Lieder in den Musikunterricht auf. Anfang Jahr wurde die Idee des Musicals dann konkretisiert und intensiv vorbereitet.
Vor den Sportferien fand die Rollenverteilung statt - die Schüler durften Wünsche anbringen und die Lehrer teilten sie dann ein. Seit Mittwoch letzter Woche hatten die beiden Primarklassen Projektwoche. Dort wurde fleissig am Bühnenbild gebastelt, die Masken fertiggestellt und die Elemente des Musicals zu einem Ganzen zusammengefügt.

Tierische Ferien mit Hindernissen
Zwei unterschiedliche Plakate von zwei Schülern wiesen auf die beiden Auftritte hin und unzählige fanden den Weg in die Aula. Eltern, Paten und Grosseltern warteten gespannt, bis sie kurz vor Beginn eingelassen wurden. Als der Vorhang aufging, spielten drei Mädchen Schwyzerörgeli und sorgten für die richtige Stimmung. Auf der Bühne sah man die Bäuerin Beck, ihren Knecht Toni und die vielen Bauernhoftiere mit ihren wunderschönen gebastelten Masken. Beim ersten Lied sangen alle Schüler „Bauern das sind wir“ und tanzten, klatschten und stampften dazu.
Die Geschichte war kurzweilig und wurde durch viele Lieder unterstrichen. Einige Schüler wirkten mit Instrumenten mit: Schwyzerörgeli, Gitarre, Xylophon, Bongos oder Boom Whackers. Bäuerin Beck möchte in die Ferien - kann aber ihre Tiere nicht zu Hause lassen, also nimmt sie diese kurzerhand mit. Am Zoll wird die aussergewöhnliche Reisegruppe zum ersten Mal aufgehalten und die Bäuerin muss für alle Tiere einen Pass erstellen. Am Meer angekommen nimmt die Bäuerin ein Bad und ist überglücklich!

Doch die Übernachtung gestaltet sich schwierig: Wild Zelten ist verboten, auf dem Zeltplatz sind Hunde nicht erlaubt und auch im Hotel ist die tierische Bande unerwünscht. „Suchen, bis man das richtige sieht und nicht aufgeben“ sang die 30-köpfige Kinderschar und so wurde für die Reisegruppe der perfekte Ort gefunden: „Ferien auf dem Bauernhof“. Hier, bei Familie Schatt, fühlen sich Bäuerin Beck und ihre Tiere so wohl, dass sie abmachen, dass im nächsten Jahr Familie Schatt in die Berge in die Ferien kommen soll. „Nichts schöneres als ein Bauernhof, uns geht es richtig gut!“, so wurde gefeiert und getanzt und das Stück fand ein wunderbares Ende.

Schülerskirennen der Gemeindeschule Unteriberg und der Primarschule Oberiberg am 25. Januar 2018

Von René Steiner
Beste Voraussetzungen bis zum letzten Fahrer!
Bei guten Bedingungen kämpften 165 Ybriger Schüler im Riesenslalom um Zeit und Podestplätze. Der eher kurze Kurs bot auch dem letzten Fahrer faire Verhältnisse.
Das gemeinsame Skirennen der Ybriger Primarschulen fand zum dritten Mal beim Roggenskilift in Oberiberg statt. 165 Skifahrerinnen und Skifahrer aus Studen, Ober- und Unteriberg nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Mitschülern zu messen. Dies auf einer bestens präparierten Piste und einem rund gesteckten Kurs, der die Gelegenheitsfahrer nicht überforderte.

Eine Schulveranstaltung
Offenbar gab die verkürzte Streckenlänge bei einigen Besuchern Anlass zur Diskussion. Obwohl es sich nicht um ein Weltcup-Rennen handelte, standen auch bei diesem Schülerrennen zum Schluss die verdienten Sieger auf dem Podest. Das Skirennen der Ybriger Schüler darf immer auch auf die wohlwollende Unterstützung der Eltern zählen. Sie betreuten ihre Kinder vor und nach dem Rennen und feuerten die künftigen Rennstars während ihrer Fahrt lautstark an.

Einmal mehr durfte die Lehrerschaft auf die aktive Unterstützung der Schweizer Ski- und Snowboardschule Ybrig zählen. Sie sorgte zusammen mit der Skilift Roggen AG für die tadellose Piste und den flüssig gesteckten Kurs sowie die genaue Zeitmessung. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am Rennen bis zur zweiten Klasse freiwillig, ab der dritten ist sie obligatorisch.

Die Nummer eins
Nach 2016 legte wiederum die Nummer 1 den Tarif vor, wen man schlagen sollte. Dieses Jahr gelang dieses Kunststück Antonia Bodmer bei den Kindergärtlern. Als schnellste ihrer Kategorie fuhren Jonas Trütsch, Kindergarten, Leoni Bisig und Jan Bieri bei den Erst- und Zweitklässlern durch das Ziel. Auf dieser kurzen Strecke sorgte Jan Bieri mit 25,09 sek für die Tagesbestzeit. Seltsamerweise liessen viele der kleinen Rennfahrer ausgerechnet das letzte Tor links liegen.

Ab der dritten Klasse wurde die Strecke um einige Tore und Höhenmeter verlängert. Genau dieser Zusatz hatte es in sich und selektionierte, auch die Durchschnittsfahrer mussten in diesem Abschnitt besonders kämpfen.

Schnelle Oberiberger
Als Kategoriensieger konnten Erin Schuler und Jan Leuzinger auf das Podest steigen. Lenny Reichmuth war mit 30.38 sek nach seinem letztjährigen Kategoriensieg für die Tagesbestzeit der Knaben besorgt. Leonie Bodmer war mit ihren 31.57 sek bereits das zweite Mal als schnellstes Mädchen unterwegs. Allen Fünft- und Sechstklässlern gelang eine Zeit unter einer Minute.

Vor allem bei den Podestplätzen der höheren Kategorien liess sich eine Dominanz der Oberiberger Schüler feststellen. Ob sich der Tausch des normalen Unterrichts zugunsten der Aktion «Schule im Schnee» bereits nach so kurzer Zeit bezahlt macht? Die Oberiberger Schüler durften auch dieses Jahr eine Woche lang am Nachmittag unter kundiger Skilehreranleitung ihr Können auf den schnellen Brettern verbessern. Eine Supersache, findet der Schreiber.

Nach langem Warten gab die Rangverkündigung die ersehnte Auskunft über das Abschneiden. Ob mit oder ohne Medaille – für jeden Teilnehmer gab es einen Gratiseintritt für das Hallenbad Minster. Wie man den strahlenden Gesichtern entnehmen konnte, freuten sich alle über dieses Geschenk.

Hier gehts zur Rangliste.

Konzert der YbrigBläserKlasse vom 11. November 2017

Anlässlich des Jahreskonzert der Feldmusik Alpenrösli und der Musikgesellschaft Oberiberg durften auch die Bläserschüler der 5. Klasse von Unteriberg, Oberiberg und Studen ihr Können zeigen.

Jedes Kind ein Licht - Laternenumzug vom 10. November 2017

Von René Steiner
Am Freitagabend vor Sankt Martin bestaunten die zahlreichen Zuschauer die fantasievoll gestalteten Laternen beim Umzug durch das Dorf.
Auch in Unteriberg gibt es seit vielen Jahren den Laternenumzug. Meist findet er am Abend des Martinstags statt. Dieses Jahr war er für einmal am Vorabend angesagt. Und angesichts des Regenwetters entschied man sich für die Schlechtwetterroute.

So füllte sich der Schulhausplatz am Freitagabend nochmals mit Leben. Gut «eingepackte» Kinder suchten ihre Gruppe, ihre Klasse. Nervöse Kleine fragten nach ihrer Laterne, besorgte Grosse stellten fest: Meine brennt nicht! Schliesslich leuchtete auch das letzte Licht. Und angeführt vom Dorfpfarrer setzte sich der Umzug nach 17.30 Uhr in Bewegung. Durch die für eine Stunde dunkel gehaltene Waagtalstrasse zogen die Kinder zum Altersheim, dort singend rund herum und wieder zurück. Am Strassenrand sorgten die vielen Zuschauer für eine stimmungsvolle Begleitung. Herzlichen Dank an die Anwohner, die für abgedunkelte Häuser sorgten, und an die Feuerwehrleute, die den Verkehr regelten.

«Zäme die Latärnli gmacht»
Krabbelgruppe, Spielgruppe, Kindergarten, erste bis vierte Klasse - auf ihrem Weg durch das Dorf zeigten die Kinder stolz ihre selbstgebastelten Laternen. Klar, einige hatten auch Hilfe von Erwachsenen erhalten, dies im Hinblick, dass Laternen – heutzutage noch – mit Kerzen, also brennbarem Material ausgerüstet werden. Da kann die Erfahrung von Erwachsenen nicht schaden.
Und die Fünft- und Sechstklässler? Als Schulgotti, als Schulgötti bastelten sie mit ihrem Gottli aus dem Kindergarten gemeinsam eine Laterne und sorgten sich dabei rührend um die ihnen anvertrauten Kindergärtler. Diese gross dimensionierten Laternen, die auch von den «Lehrmeistern» einiges an Mitarbeit abverlangten, fielen denn am Umzug entsprechend auf. So war das «zäme die Latärnli gmacht» im Laternenlied, das die Kindergärtler mit Inbrunst sangen, nicht einfach Text, sondern Botschaft. Wen wunderts, wenn die Kindergärtler einmal mehr voller Stolz von ihrem Schulgotti, von ihrem Schulgötti erzählen?

"Jedes Kind - ein Licht"
Dem Parkieren der Laternen folgte der Einzug in die Kirche, wo Dorfpfarrer Roland Graf alle Kinder und Eltern zu einer kurzen, kindsgerechten Andacht empfing. Dabei brauchte er einen sehr schönen Vergleich: Jedes Kind - ein Licht. Zwei Sechstklässler, Nicola und Jasmin, erzählten eine passende Geschichte, alle Kinder sangen die eingeübten Lieder, darunter das altbekannte Sankt-Martinslied. Nach dem Auszug aus der Kirche wartete das verdiente Martinsbrötchen und heisser Punsch auf alle Kinder.                                                

Besuch von Petronella Apfelmus

Von Gisela Gwerder, Kindergartenlehrperson
Während den vergangenen Wochen erfreuten wir uns im Kindergarten am Besuch von Petronella Apfelmus. Gemeinsam mit der Apfelhexe erfuhren die Kinder vieles rund ums Thema Apfel.
Im Kindergarten wurde der Apfel mit allen Sinnen wahrgenommen: Wir dörrten Apfelringli, backten Apfelkuchen, füllten Guetzli mit selbstgemachter Apfelkonfi, haben unser Geschick erprobt, jede Menge Apfelspiele gespielt, gebastelt und gesungen.
An unserem Apfelbaum im Kindergarten hing nicht nur Petronellas Haus, sondern der Baum füllte sich nach und nach mit den gewickelten Äpfeln der Kinder.
Als Themen-Höhepunkt unternahmen wir einen Ausflug in die Mosterei nach Wollerau. Nachdem wir im Kindergarten mit einer Handpresse selber versucht hatten Äpfel zu pressen, wollten wir erfahren, wie dies mit einer maschinellen Obstpresse vor sich ging. Der Obstbauer Herr Mächler, nahm sich Zeit um uns den Vorgang zu erklären. Dabei konnten wir zusehen wie mehrere Kisten Äpfel innert kurzer Zeit ausgepresst wurden und wie sich das grosse Fass allmählich mit Most füllte.
Nach einem Spaziergang durch die Obstbäume freuten wir uns sehr darauf, den frischgepressten Most zu probieren - Prost!

Herbstwanderung vom 08. September 2017

von Martina Schelbert, Lehrperson 3. Klasse
Um 9.15 Uhr trafen sich die Ybriger, klein und gross,
zur Herbstwanderung, viele fanden sie grandios.
Das Motto in diesem Jahr heisst «Mit Spiel zum Ziel»,
drum vergnügten sich die Drittklässler sogleich beim «Hündlispiel».

Das Postauto brachte die muntere Kinderschar,
nach Oberiberg, direkt neben die 13ni Bar.
In die Laucheren ging es mit der Sesselbahn,
zum Glück hatten die meisten noch ihre Jacken an.

Die Ybriger und Stüdler Schüler der zweiten, dritten und vierten Klasse,
trafen sich alle auf der Laucherenterrasse.
Nun bewegten sich alle beim Dirigentenspiel,
das Gitarrensolo von Nico, Laura, Adrian und Ronja gefiel.

Die Wanderung startete ohne Eile,
Richtung Buoffenalp, grad unter den Seilen.
Vieles musste man einander erzählen,
auch ein paar Witze durften nicht fehlen.

Das Znüni nahmen wir mitten in der Kuhweide ein,
es gab ein Gruppenbild, für gross und klein.
Der Weg führte über Stock und Stein,
die Kinder freuten sich über den Sonnenschein.

In der Laucheren waren manche schachmatt,
andere stapften sofort zum Fussballplatz.
Die Grillmeister Harry und Fritz sassen auf der Bank,
fürs Einfeuern gebührt ihnen ein besonderer Dank.

Hütten bauen, am Bach spielen oder im Wald,
für viele war es für ein Fussbad gar nicht zu kalt.
Manch ein Kind hätte fast vergessen,
sein mitgebrachtes Zmittag zu essen.

So verging die Zeit wie im Flug,
manche kriegten nicht genug.
Gerne hätten sie noch länger gespielt,
und ein paar Tore mehr erzielt.

Zum Schluss spielten wir noch das Evolutionsspiel,
wer als Roboter lief, war angelangt am Ziel.
Um 15.15 fuhr das Postauto vor,
so kehrten alle glücklich heim ins Dorf.                      

Schuljahr 2017/18

Lernspiele, Bewegungsspiele, Konzentrationsspiele, Kooperationsspiele, Rechnungsspiele, Deutschspiele......
"Mit Spiel zum Ziel" heisst das diesjährige Jahresthema. Alle Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse starteten mit einem Kreisspiel ins Schuljahr 2017/18.
In diesem Schuljahr legen wir besonderen Wert darauf, mit den Schülerinnen und Schülern Lerninhalte spielerisch zu erarbeiten, denn mit Spiel kommt man zum Ziel!