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Aktuelles

Schuljahr 2018/19

Das Schuljahr 2018/19 steht unter dem Thema «Unter Wasser». Dazu finden verschiedene Aktivitäten während dem ganzen Schuljahr statt.

Am schon traditionellen Schuljahresstart, der mit allen Schülern und Lehrern auf dem Pausenplatz stattfand, sangen alle zusammen das Lied «Underem Meer». Dieses Lied das passend zum Thema getextet wurde, begleitet uns das ganze Jahr.

Céline Gretener erzählte den Anfang einer selbsterfundenen Geschichte «vom chlinä Meereskönig Neptun». Nach den Ferien folgt jeweils die Fortsetzung, welche durch den Schülerrat erfunden und weitererzählt wird.

Wie geht die Geschichte wohl weiter? 1. Teil der Geschichte

Herbstwanderung Unteriberg/Studen 1.-6. Klasse

Am Donnerstag, 06. September 2018 tauschten alle Schüler ihre Schulsachen mit dem Rucksack und trafen sich am Morgen bei der Bushaltestelle um gemeinsam nach Oberiberg zu fahren.
Die Schüler wanderten von Oberiberg aus in drei Gruppen zum gemeinsamen Brätliplatz in die "Gross Unterbäch" am Fallenbach.
Die kleinsten ABC-Schützen durften mit dem Postauto noch bis auf die Ibergeregg fahren. Von dort ging es gemütlich dem alten Schwyzerweg entlang zum Treffpunkt. Die 1. und 2. Klässler von Unteriberg und die 1.-3. Klässler von Studen erreichten den Brätliplatz als erste und genossen es, das "Drahtseilbähnli" für sich alleine zu haben. Auch der Bach wurde als Spielplatz in Beschlag genommen und die Kinder genossen die Zeit mit ihren Gschpändli.
Die Dritt- und Viertklässler fuhren mit dem Sessellift Laucheren zum Steinboden. Von hier an war es aber Schluss mit der Gemütlichkeit. Sie alle hatten eine happige Tour vor sich. Vorbei an der Mördergruebi, ging es weiter zur Sternenegg, dann auf die Ibergeregg und zum Schluss noch dem alten Schwyzerweg entlang zum Mittagsplatz. Müde aber zufrieden kamen alle in der "Unterbäch" an und genossen die Rast mit ihren Schulkameraden.
Die ältesten Schüler von Studen und Unteriberg wanderten los Richtung Spätzeren, Surbrunnen bis hinauf zur Furggelenhütte. Auf der Furggelen war der höchste Punkt erreicht und es ging frohgelaunt hinunter zum Fallenbach. Die sumpfigen Stellen wurden gekonnt umgangen oder aber direkt durchschritten. So kamen alle mehr oder weniger sauber und trocken beim Brätliplatz an.
Nach einer ausgiebigen Mittagsrast mit Spielen am Bach und im Wald galt es nur noch den kurzen Weg hinunter zur Laucheren unter die Füsse zu nehmen. Mit dem Bus ging es dann gemütlich zurück nach Unteriberg.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und alle konnten den Tag geniessen. Die Herbstwanderung war toll!

Schulstart nach den Herbstferien vom 17. Oktober 2018

Der Schülerrat begrüsst alle Schülerinnen und Schüler und die Lehrpersonen ganz herzlich zum Schulstart nach den Herbstferien. Nach den Sommerferien haben alle mit der Geschichte von Undine und Neptunli gestartet. Wie die Geschichte weitergeht, erfahren die Zuschauer in einem kurzen Theater, gespielt vom Schülerrat. 2. Teil der Geschichte

Sportclub - Golfen im Golf Club Ybrig

Im letzten Schuljahr hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einmal pro Monat im Knobelclub dabei zu sein. Dieses Schuljahr bietet die Gemeindeschule Unteriberg einen Sportclub an.
Der Sportclub findet jeweils einmal im Monat an einem Donnerstag über den Mittag für alle Kinder der 1. bis 6. Klasse in der Turnhalle der Bezirksschule Ybrig in Unteriberg statt. Am 25. Oktober 2018 gingen 10 Schüler zum Golf Club Ybrig und übten das Abschlagen.

Ybriger Erzählnacht in der Schul- und Volksbibliothek in Unteriberg vom 09. November 2018

Ein Abend «in allen Farben»
von René Steiner
Die Erzählnacht machte erstmals Station in Unteriberg. In und um die Schul- und Volksbibliothek erwartete die zahlreichen kleinen und grossen Besucher ein abwechslungsreiches Programm.

Die Schweizer Erzählnacht gehört zu den grössten Kulturanlässen in unserem Land. Seit 1990 kommen kleine und grosse Leserinnen und Leser jeweils am zweiten Freitag im November zusammen. Das Motto lautete dieses Jahr «In allen Farben». Erstmals gab es eine Erzählnacht auch in Unteriberg. In und um die Schul- und Volksbibliothek im Schulhaus Herti stand am Freitagabend ein buntes Programm bereit, das alle Sinne ansprach - nicht nur das Lesen. Eine kleine Festwirtschaft mit Getränken und Kuchen sorgte für das leibliche Wohl. Und dem «Kafi usem Chessi» sprachen nicht nur die Erwachsenen zu.

Eigentlich eine Mediathek
Selbstverständlich stand die Bibliothek den ganzen Abend offen und präsentierte ihr breites Angebot. Sie bietet vor allem Kinderbücher an, aber auch Erwachsenenliteratur. Aber nicht nur, auch CDs und DVDs, sogar E-Medien können ausgeliehen werden. Zudem stehen zahlreiche Spiele zur Auswahl. Sie waren am Abend denn auch öfters im Einsatz. Beispielsweise bei der «Dog-Meisterschaft». Ein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche mit Fragen rund um das Angebot sorgte für «rauchende Köpfe».

Lieder und Wörter sind wie Farben
Mit einem farbenfrohen Lied eröffneten der auferstandenen Schülerchor und die singgewohnten Zweitklässler das bunte Abendprogramm. Sie wurden von Yvonne Briker und Astrid Arnold geleitet.

Weiter ging es mit Frederick – der Maus aus dem Bilderbuch von Leo Lionni. Während die anderen Mäuse fleissig für Vorräte sorgten, sammelte Frederick Sonnenstrahlen, Farben und Wörter. Als die Vorräte aus waren, «grau» und «kalt» den Mäusealltag prägten, konnte Frederick mit seiner Sammlung diesen grauen Alltag zum Vergessen bringen.

Bücher als Lebenshilfe
Eher düstere Farben zeichnet das Kinderbuch «Niki und der lange Schal». Das Buch versucht, das Thema der psychischen Krankheit auf kindsgerechte Art zu vermitteln. Kein einfaches Unterfangen. Die Mitautorin Cynthia Berger erzählte gefühlvoll diese Geschichte vom löchrigen, immer länger werdenden Schal. Und die vielen Kinderfragen zeigten: Die Botschaft hat die Kinder erreicht.
Genauso das Thema Alzheimer. Mit Ursula Biedermann hatte das Leitungsteam nicht irgendwer, sondern die Autorin von «Habi, Alzheimer und ich» eingeladen. Die Frau, die heute in Studen wohnt, brachte zuerst den Werdegang zu diesem Buch näher, das ihr half, diese schwierige Zeit zu verarbeiten, bezeichnete sie doch die zehn Jahre «als Hölle». Das Buch ist inzwischen vergriffen, aber – moderner Technik sei Dank – es kann als pdf-Datei bei der Alzheimervereinigung bezogen werden. Die Autorin gab vor allem den zahlreich mithörenden Schülern den Tipp: Schreibt einfach frisch drauflos und legt die Zettel in eine Mappe ab.

Am Lagerfeuer
Vor dem Schulhaus, dort wo tagsüber die Schüler Pause machen, sorgte ein Feuer für Lagerstimmung. Rund herum sassen die Zuhörer, die nicht recht wussten, ob es sie schaudern, ob es sie frieren sollte. Grund war nicht die Kälte – es war der Erzähler. Kein Geringerer als Gemeindepräsident Edi Marty wartete mit Sagen vom Etzel bis ins Ybrig auf. Seine packend erzählten Geschichten zeigten zweifellos auf, warum Sagen – trotz aller Moderne – uns Menschen immer noch in den Bann ziehen.

Die Ybriger Erzählnacht zeigte sich «in allen Farben». Sie war das erste Mal in Unteriberg. Es ist zu hoffen, dass dieser Anlass in dieser oder ähnlicher Form eine Fortsetzung findet.


Schuljahr 2017/18

Radfahrertest in Unteriberg

Intensive Vorbereitung – gelungene Veloprüfung
von René Steiner
Am Mittwoch, 6. Juni 2018, bewiesen rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Ober-, Unteriberg und Studen ihr Können im ortsüblichen Strassenverkehr.
Alle zwei Jahre ist die Schülerveloprüfung in Unteriberg angesagt. Das Datum für dieses Jahr war schon lange festgelegt, und so sah man am 6. Juni vormittags auffallend viele Schüler radelnd auf den Haupt- und Quartierstrassen. Ebenfalls auffallend ihre perfekte Ausrüstung und ihr – meist – perfektes Verkehrsverhalten. Alle fuhren mit Velohelm und funktionierenden Fahruntersätzen, mit vorbildlichem Blick zurück oder seitwärts, richtigem Linksabbiegen und Einspuren, mit klaren Handzeichen.

Polizei – Lehrer – Eltern
Für die Radfahrertests werden die Schüler nicht unvorbereitet auf die Strecke geschickt. Bereits nach den Frühlingsferien sah man das Polizeiauto auffällig oft vor dem Schulhaus stationiert. Keine Razzia, kein Verhör – Polizeiarbeit im Sinne von «Freund und Helfer». Die Verkehrsinstruktoren Andreas Heinzer und Hansjörg Bossert erklärten den Schülern, warum man sich im Strassenverkehr so und nicht anders verhalten muss. Ausgerüstet mit einer Funkanlage gingen sie mit ihnen gruppenweise auf die Strasse und übten das richtige Verhalten. Die Lehrpersonen vertieften den Lernstoff und übten auf dem Schulhausplatz vor allem die Geschicklichkeit. Man könnte dem auch «Sportunterricht mit Fahrrad» sagen. Auch viele Eltern übten mit ihren Kindern zusätzlich das Verhalten im Strassenverkehr. Vorbildlich!

Es gilt ernst
Wie bei der Autoprüfung gab es zuerst einen Theorietest. Dann galt es am Mittwoch für die rund 100 Schüler und Schülerinnen aus Oberiberg, Studen und Unteriberg auch praktisch ernst. Auf dem Schulhausplatz gaben die beiden Polizisten nochmals genaue Instruktionen, Velo um Velo wurde geprüft, der Velohelm kontrolliert - und nun stellte sich beim einen oder anderen Radkünstler doch so etwas wie Herzklopfen ein.
«Und los!» Nun galt es, alles richtig zu machen: Blick zurück, Blick seitwärts, linker Arm, rechter Arm, einspuren, den Verkehr abschätzen, Strasse kreuzen, abbiegen. Schliesslich letztes Linksabbiegen und – geschafft! Den zahlreich leuchtenden Augen zu entnehmen, war der Test gut gelungen. Noch mehr leuchteten die Augen beim Entgegennehmen des Sandwichs und des Getränks. Getränke Fuchs sei für die verdiente Erfrischung gedankt!

Gute Vorbereitung, nun der Erfolg
Nach kurzer Pause verkündete Andreas Heinzer die Resultate und verteilte für fehlerfreie Leistungen praktische Trinkflaschen oder Anhänger. Die beiden Polizisten waren voll des Lobes. Alle Schüler seien sehr gut vorbereitet gewesen, die Zusammenarbeit mit Lehrerschaft habe hervorragend geklappt. Entsprechend zeigen die Resultate: Insgesamt sehr wenige Fehler, kein Teilnehmer ist durchgefallen, beinahe alle dürfen zu ihrem Abschneiden sagen: Veloprüfung sehr gut bestanden. Und das findet nicht nur Polizist Bossert toll!

Musical der 1. und 2. Klässler vom 26. April 2018

Von Astrid Arnold, Klassenlehrperson 1. Klasse
Bäuerin Beck hat genug! Sie möchte sich endlich einmal eine Auszeit gönnen und in die Ferien verreisen. Doch wie soll sie das mit all ihren Tieren anstellen? Sollen sie geschlachtet oder alleine zu Hause gelassen werden? Auf keinen Fall! Kurzerhand lädt sie Kuh, Pferd, Huhn, Hahn, Hund, Schaf, Ziege und Schwein in ihren Anhänger. Das Abenteuer kann losgehen.
Doch Bäuerin Beck und ihre Tiere sind nicht überall gerne gesehen. Einmal sind Hunde nicht erlaubt, an anderes Mal ist es schwierig, mit den grossen Tieren in den vierten Stock des Hotels zu gelangen.
Mit viel Einsatz und Herzblut haben die Erst- und Zweitklässler gesungen, gebastelt, getanzt und Theater gespielt. Das Musical war ein voller Erfolg. Bei den drei Aufführungen durften wir rund 250 Leute willkommen heissen. Herzlichen Dank an alle Kinder für ihr tolles Mitwirken und an alle, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben.

Musical "Bäuerin Beck fährt in die Ferien" der 1. & 2. Klässler

Stolze Eltern und glückliche Kinder

Von Angela Suter
Bäuerin Beck fährt weg - ein Musical der 1. und 2. Klasse von Unteriberg
Die 1. Klasse von Astrid Arnold und die 2. Klasse von Karl Birchler führten am Dienstag und am Donnerstag ein wunderbares Musical in der Aula der MPS Unteriberg auf. Das Thema Bauernhof begleitete sie schon länger in diversen Schulfächern und seit einer Woche nun intensiv als Vorbereitung auf die Auftritte.
as. Astrid Arnold war einige Tage vor dem Musical sehr nervös, konnte ihre Nervosität dann aber im Verlauf vom Dienstag ablegen: „Wir haben am Morgen den Auftritt mehrmals geprobt und die Kinder haben sich extrem gesteigert. Dadurch wurde ich ruhiger und meine Erwartungen wurden dann am Dienstagabend übertroffen!“
Auch für Karl Birchler, welcher die jungen Sänger musikalisch begleitete, war die Auftrittssituation neu: „Durch die Anordnung rund um das Publikum in der Aula war es für uns alle nicht ganz einfach. Wir konnten einander für die Einsätze ganz schlecht sehen - mit Publikum konnten wir natürlich nie üben!“ Doch es hat sehr gut geklappt und auch er war sehr zufrieden mit seinen Schützlingen.

Thema Bauernhof
Die Idee kam den beiden Lehrern nach einem Weiterbildungskurs bei der Autorin des Musicals Stephanie Jakobi-Murer im letzten Sommer. Das Thema hat die beiden überzeugt und Karl Birchler nahm einige Lieder in den Musikunterricht auf. Anfang Jahr wurde die Idee des Musicals dann konkretisiert und intensiv vorbereitet.
Vor den Sportferien fand die Rollenverteilung statt - die Schüler durften Wünsche anbringen und die Lehrer teilten sie dann ein. Seit Mittwoch letzter Woche hatten die beiden Primarklassen Projektwoche. Dort wurde fleissig am Bühnenbild gebastelt, die Masken fertiggestellt und die Elemente des Musicals zu einem Ganzen zusammengefügt.

Tierische Ferien mit Hindernissen
Zwei unterschiedliche Plakate von zwei Schülern wiesen auf die beiden Auftritte hin und unzählige fanden den Weg in die Aula. Eltern, Paten und Grosseltern warteten gespannt, bis sie kurz vor Beginn eingelassen wurden. Als der Vorhang aufging, spielten drei Mädchen Schwyzerörgeli und sorgten für die richtige Stimmung. Auf der Bühne sah man die Bäuerin Beck, ihren Knecht Toni und die vielen Bauernhoftiere mit ihren wunderschönen gebastelten Masken. Beim ersten Lied sangen alle Schüler „Bauern das sind wir“ und tanzten, klatschten und stampften dazu.
Die Geschichte war kurzweilig und wurde durch viele Lieder unterstrichen. Einige Schüler wirkten mit Instrumenten mit: Schwyzerörgeli, Gitarre, Xylophon, Bongos oder Boom Whackers. Bäuerin Beck möchte in die Ferien - kann aber ihre Tiere nicht zu Hause lassen, also nimmt sie diese kurzerhand mit. Am Zoll wird die aussergewöhnliche Reisegruppe zum ersten Mal aufgehalten und die Bäuerin muss für alle Tiere einen Pass erstellen. Am Meer angekommen nimmt die Bäuerin ein Bad und ist überglücklich!

Doch die Übernachtung gestaltet sich schwierig: Wild Zelten ist verboten, auf dem Zeltplatz sind Hunde nicht erlaubt und auch im Hotel ist die tierische Bande unerwünscht. „Suchen, bis man das richtige sieht und nicht aufgeben“ sang die 30-köpfige Kinderschar und so wurde für die Reisegruppe der perfekte Ort gefunden: „Ferien auf dem Bauernhof“. Hier, bei Familie Schatt, fühlen sich Bäuerin Beck und ihre Tiere so wohl, dass sie abmachen, dass im nächsten Jahr Familie Schatt in die Berge in die Ferien kommen soll. „Nichts schöneres als ein Bauernhof, uns geht es richtig gut!“, so wurde gefeiert und getanzt und das Stück fand ein wunderbares Ende.

Schülerskirennen der Gemeindeschule Unteriberg und der Primarschule Oberiberg am 25. Januar 2018

Von René Steiner
Beste Voraussetzungen bis zum letzten Fahrer!
Bei guten Bedingungen kämpften 165 Ybriger Schüler im Riesenslalom um Zeit und Podestplätze. Der eher kurze Kurs bot auch dem letzten Fahrer faire Verhältnisse.
Das gemeinsame Skirennen der Ybriger Primarschulen fand zum dritten Mal beim Roggenskilift in Oberiberg statt. 165 Skifahrerinnen und Skifahrer aus Studen, Ober- und Unteriberg nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Mitschülern zu messen. Dies auf einer bestens präparierten Piste und einem rund gesteckten Kurs, der die Gelegenheitsfahrer nicht überforderte.

Eine Schulveranstaltung
Offenbar gab die verkürzte Streckenlänge bei einigen Besuchern Anlass zur Diskussion. Obwohl es sich nicht um ein Weltcup-Rennen handelte, standen auch bei diesem Schülerrennen zum Schluss die verdienten Sieger auf dem Podest. Das Skirennen der Ybriger Schüler darf immer auch auf die wohlwollende Unterstützung der Eltern zählen. Sie betreuten ihre Kinder vor und nach dem Rennen und feuerten die künftigen Rennstars während ihrer Fahrt lautstark an.

Einmal mehr durfte die Lehrerschaft auf die aktive Unterstützung der Schweizer Ski- und Snowboardschule Ybrig zählen. Sie sorgte zusammen mit der Skilift Roggen AG für die tadellose Piste und den flüssig gesteckten Kurs sowie die genaue Zeitmessung. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am Rennen bis zur zweiten Klasse freiwillig, ab der dritten ist sie obligatorisch.

Die Nummer eins
Nach 2016 legte wiederum die Nummer 1 den Tarif vor, wen man schlagen sollte. Dieses Jahr gelang dieses Kunststück Antonia Bodmer bei den Kindergärtlern. Als schnellste ihrer Kategorie fuhren Jonas Trütsch, Kindergarten, Leoni Bisig und Jan Bieri bei den Erst- und Zweitklässlern durch das Ziel. Auf dieser kurzen Strecke sorgte Jan Bieri mit 25,09 sek für die Tagesbestzeit. Seltsamerweise liessen viele der kleinen Rennfahrer ausgerechnet das letzte Tor links liegen.

Ab der dritten Klasse wurde die Strecke um einige Tore und Höhenmeter verlängert. Genau dieser Zusatz hatte es in sich und selektionierte, auch die Durchschnittsfahrer mussten in diesem Abschnitt besonders kämpfen.

Schnelle Oberiberger
Als Kategoriensieger konnten Erin Schuler und Jan Leuzinger auf das Podest steigen. Lenny Reichmuth war mit 30.38 sek nach seinem letztjährigen Kategoriensieg für die Tagesbestzeit der Knaben besorgt. Leonie Bodmer war mit ihren 31.57 sek bereits das zweite Mal als schnellstes Mädchen unterwegs. Allen Fünft- und Sechstklässlern gelang eine Zeit unter einer Minute.

Vor allem bei den Podestplätzen der höheren Kategorien liess sich eine Dominanz der Oberiberger Schüler feststellen. Ob sich der Tausch des normalen Unterrichts zugunsten der Aktion «Schule im Schnee» bereits nach so kurzer Zeit bezahlt macht? Die Oberiberger Schüler durften auch dieses Jahr eine Woche lang am Nachmittag unter kundiger Skilehreranleitung ihr Können auf den schnellen Brettern verbessern. Eine Supersache, findet der Schreiber.

Nach langem Warten gab die Rangverkündigung die ersehnte Auskunft über das Abschneiden. Ob mit oder ohne Medaille – für jeden Teilnehmer gab es einen Gratiseintritt für das Hallenbad Minster. Wie man den strahlenden Gesichtern entnehmen konnte, freuten sich alle über dieses Geschenk.

Hier gehts zur Rangliste.