.

Winterkonzert der YbrigBläserKlasse YBK wusste zu gefallen

Nach nur 4 Monaten üben mit dem Blasinstrument zeigten die Schüler ihr Können beim ersten Konzert.

Bericht: Klemens Lagler-Marty
Bekanntlich ist seit ein paar Jahren im Ybrig das, vom Erziehungsdepartement bewilligte Klassenmusizieren am Laufen, bei dem die Schüler der 4. und 5. Klasse als Unterrichtsfach, neben schreiben, lesen, rechnen auch ein Blasinstrument spielen dürfen. Nachdem alle 4.-Klässler das ihnen zusagende Instrument von der Querflöte bis zum Bass ausgelesen hatten, konnte zwei Monate nach Schulbeginn mit dem Üben an den Instrumenten begonnen werden. Wie es bei allen Schulfächern der Fall ist, nicht jedes Fach liegt allen gleich gut, das ist auch bei der Musik nicht anders.

Was aber die Viertklässler von Studen, Unteriberg und Oberiberg am Montag im hauptsächlich von Eltern und Angehörigen voll besetzten Mehrzweckraum des Schulhauses Studen zeigten, war wirklich erstaunlich. Keck und ohne Lampenfieber zu zeigen, waren auch die Begrüssung und die Ansagen von Selina, Leana und Marina. Von ihnen erfuhr man, dass es beim Musikmachen genau wie beim Sport ein Aufwärmen brauche. „Mit em Strom“ und „Go tell Aunt Rhodie“ wurden einfache Melodien vorgetragen. Beim Duett „Getrennte Wege“, erklärte man zuerst witzig, was ein Duett ist. „Hör auf die Anderen“ war bereits etwas Anspruchsvoller. Holzblasinstrumente allein, Blech allein, oder alle zusammen, war schon eine etwas grössere Herausforderung.

Sehr gut kam bei den Zuhörern das Stück mit dem Namen „Fruchtsalat“ an. An verschiedenen Orten platzierten sich Gruppen und spielten Melodien allein oder mit andern Gruppen. Dass an einem Anfängerkonzert „Hänschen klein . . .“ nicht fehlen darf, ist ja selbstverständlich, aber auch der grosse Meister W.A. Mozart, den alle kennen, wurde in einem Stück gewürdigt. Ein paar „Profis“, wie die Ansage bemerkte, hatten sogar den Schlager „Resi, i hol di mit em Traktor ab“ einstudiert. - Warum wird eigentlich „Jingle bells“ nur in der Weihnachtszeit gespielt, wurde gefragt. Das Wort Weihnachten komme ja gar nicht vor. Deshalb kann die Schlittenfahrt mit den klingenden Glöckchen auch in der Fasnachtszeit mit viel Spass gespielt werden.

Die Moderatorinnen bedankten sich bei der zahlreichen Zuhörerschaft, bei den Lehrpersonen, die an diesem Abend dirigierten, Susan Fuchs, Rene Steiner und der 4. Klass-Praktikantin Frau Notter sowie den restlichen Musiklehrern. Man solle sich auch den nächsten Auftritt merken, der am Dienstag, 18. Juni 2019 zusammen mit den 5.-Klässlern im Mehrzweckhaus Moos in Oberiberg stattfindet. Beim anschliessenden Apero hatte man Gelegenheit, den jungen Musikanten noch persönlich für ihre gute Leistung zu gratulieren. Bravo! Macht weiter so!