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Wirtschaftliche Entwicklung

Unteriberg war ursprünglich eine Bauerngemeinde. Da mit der Landwirtschaft wenig Geld zu verdienen war, mussten viele nebenbei noch als Holzer, Feldarbeiter usw. arbeiten. Einige wanderten nach Frankreich oder Deutschland aus und wurden dort sesshaft. Später gingen die Auswanderer in die «Neue Welt» nach Amerika, viele Ibriger siedelten sich vor allem in Kalifornien an. Im letzten Jahrhundert brachte über längere Zeit das Seidenweben zusätzlichen Verdienst ins Tal. Das Kleingewerbe diente für die bescheidene Versorgung der Bevölkerung. Auch als das Auto den Siegeszug antrat, waren grössere Bemühungen um Ansiedlung von Industrie (mit Ausnahme des Erprobungszentrums Ochsenboden) ohne Erfolg. Erst mit dem Bau der Luftseilbahn ins Hesisbohl, dem heutigen Hoch-Ybrig, kam mehr Verdienst ins Ybrig. Viele Einheimische werden dort vor allem im Winter als Pisten-, Skilift-, Serviceangestellte usw. beschäftigt.

In der Holzverarbeitung betätigen sich Sägereibetriebe, sowie mehrere Schreiner- und Zimmereien. Für den Bausektor arbeiten Transportfirmen, Kieswerke und viele kleine und mittlere Betriebe für Planung, Rohbau, Aus- und Umbau. Eine mechanische Werkstatt, die Landmaschinen herstellt, beschäftigt mehrere Arbeiter.

Bäckereien, Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Schuh- und Sportgeschäfte, Coiffeur-Salons, Modehäuser, eine Drogerie, Gärtnereien, Tankstellen und Garagen, sowie andere kleinere Geschäfte sorgen für das Wohl der Einheimischen und Gäste. Obwohl dieses Angebot recht gross scheint, pendeln immer noch viele nach Einsiedeln oder in die Region Zürich, um dort ihrem Verdienst nachzugehen.